Stell die richtige Frage
1. Auf welchen meiner Charakterzüge bin ich besonders stolz?Ich bin eher ruhig und gelassen, das ist für mich eine sehr gute Eigenschaft, so schnell komme ich nicht aus der ruhe.
20.02.2020 18:34
1. Auf welchen meiner Charakterzüge bin ich besonders stolz?Ich bin eher ruhig und gelassen, das ist für mich eine sehr gute Eigenschaft, so schnell komme ich nicht aus der ruhe.
05.01.2020 18:34
Schon als Kind haben mich Comics fasziniert. Angefangen hat es mit Micky Maus, später kamen vor allem die Abenteuer des Rennfahrers Michel Vaillant dazu – und natürlich die Geschichten rund um den Fussballer Kai Falke.
05.02.2018 17:52
So richtig den Knopf geöffnet habe ich eigentlich erst ab der siebten Klasse. Klar, ich hatte vorher lesen, schreiben und rechnen gelernt und war in Geografie und Geschichte vielleicht sogar überdurchschnittlich gut. Doch Lernen machte mir nicht besonders viel Freude. Mich selbst dafür zu motivieren, fiel mir schwer. Bei den Lehrern galt ich als dumm – und vor allem als faul.
10.07.2010 17:52
Es war gestern Vormittag, ein ganz normaler Freitag, der 9. Juli, als wir uns entschieden, für drei Tage an den Lac d’Annecy zu fahren. Ein Tipp von Schwiegerpapa. Das wird sicher toll: am Strand liegen, nichts tun und einfach nur entspannen.Bleibt nur die Frage: Welches Auto nehmen wir? Logisch eigentlich. Jacquelines Citroën hat 200'000 Kilometer weniger auf der Uhr, ist zehn Jahre jünger und schliesslich fahren wir ins Land des «Créateurs d’automobiles». Nur besonders kluge Menschen würden da einen Saab vorziehen.Gut, am Lac d’Annecy angekommen, gilt es zuerst, etwas ausserhalb einen Zeltplatz zu finden. Rezeption, anmelden, bezahlen – alles bestens. Nun also rein ins Auto, zum Platz fahren und Zelt aufstellen.
06.10.1974 17:52
Es ist spät am Abend, an einem Sonntag. Normalerweise muss ich um 20 Uhr im Bett sein, doch heute ist alles anders. Die ganze Familie sitzt gespannt vor dem Fernseher. Clay Regazzoni gegen Emerson Fittipaldi ist angesagt. Es geht um die Formel-1-Weltmeisterschaft 1974, das letzte Rennen der Saison steht an.
22.07.1972 17:52
Es war der 22. Juli 1972, ja ich habe das Datum gegoogelt. Ich, gerade einmal sieben Jahre alt, und mein grosser Bruder Marcel, damals 16, standen in Stavelot. Vor uns lief das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. Klar wusste ich, dass die Capris gegen die BMWs fuhren und sich einen erbitterten Kampf um den Sieg lieferten.
14.07.1972 17:52
Irgendwo in der Bretagne. Unser Peugeot Camper parkte auf einem langen Damm mit einem genauso langen Sandstrand.Mein Bruder und ich verbrachten den ganzen Tag am Strand. Er – ganz klar mit dem Auftrag, auf den Kleinen aufzupassen. Was er ja sonst auch immer mit ziemlicher Strenge, wenn auch manchmal etwas widerwillig, tat.
24.12.1971 17:52
Es war wieder die Zeit, wo sie herumschlichen, sie die alten Männer mit ihren langen weissen Bärten, die aussehen als wären Sie aus Watte gemacht und dem aus billigem Stoff gefertigten roten Mantel. Ja dieser Mann hat mein Leben nachhaltig geprägt.Das war damals, Anfang der 70er Jahre.Der "Samichlous" hat bei uns, immer an Heiligabend das schöne Weihnachtsfest gestört.Unser Wohnzimmer hatte sich wie immer in eine wunderschöne Gaststube verwandelt, auf dem weissen mit Stickereien verzierten Tischtuch standen die von silbernen Ständern gehaltenen roten Kerzen, dazwischen verstreut kleine Tannäste.Unter dem edlen und von meiner Mutter mit viel Liebe geschmückten Tannenbaum lagen alle diese wunderbaren Geschenke. Nein, natürlich nicht alle für mich, das hatte ich längst erkundet, einige auch für meinen Bruder oder die Cousinen und Cousins welche für diesen Abend mit ihren Eltern bei uns auf Besuch waren.Kurz nach dem Essen war es soweit, es klingelte an der Tür, alle wurden sofort still, auch die grossen. Mein Vater, er erschien mir in diesem Moment als besonders mutiger Mann, stand auf und ging zur Türe. Ich erinnere mich als wäre es gestern, an die schweren Schritte, an das Gebimmel einer kleinen Glocke, welche den Claus ankündigte während er noch unsichtbar für uns den Flur entlangkam.
10.06.1971 17:52
Der Kindergarten bedeutete für mich den ersten richtigen Kontakt zu gleichaltrigen Mädchen. Bis da war ich immer nur um mit gleichaltrige jungs zusammen gewesen. Anders als bei der Generation meines Bruders wo er einziger junge unter 15 Mädchen war hatte es zu meiner Zeit nur noch Jungs im Quartier. Im Kinderarten war ich dann vor allem von Linda angetan, dieses vorwitzige Mädchenckigen braunen Haaren und dem schelmischen lächeln.Sie war die erste die mir Schmetterlinge in den Bauch zauberte. Wir hatten uns schnell angefreundet und verbrachten einiges an Zeit zusammen, vor allem am freien Mittwochnachmittag.Sie konnte sich zwar weder für Autos noch für Fussball oder Skirennen begeistern, doch mich störte das damals keine Bohne. Wir schlichen oft um das kleine Häuschen im Wäldchen, neben dem Block in welchem Linda gewohnt hat. Irgendwie fühlte sich das Haus an wie das Lebkuchenhaus aus diesem Märchen von Hänsel und Gretel, und lange hatten wir auch geglaubt darin würde tatsächlich eine Hexe wohnen. Wie wir jedoch viel später herausfanden wohnte dort ein, in unseren Augen recht alter Mann, den wir aus dem Fernsehen kannten, ein bekannter Musiker welcher zusammen mit wie wir damals angenommen haben seinem besten Freund und seiner Freundin wundervolle Lieder zum Besten gab. Doch wie gesagt, diese Erkenntnis kam erst etwas später.Wenn immer wir uns zum Haus schlichen taten wir es sehr leise, wir wollten auf keinen Fall das Schicksal von Hänsel und Gretel teilen. Meistens hörten wir dann wie drinnen jemand Musizieren, Gitarre, Klavier und manchmal auch Gesang. Eine männliche Stimme. Wir malten uns aus das der junge der da von der Hexe gefangen worden war zur Strafe das er sich dem Häuschen genähert hatte, singen und musizieren musste. Na, das wollten wir auf keinen Fall auch müssen und waren immer sehr sehr vorsichtig.Angst und Faszination zugleich zog uns jedoch wieder und wieder zum kleinen Häuschen, bis irgendwann, wir lauschten wieder der Musik als Linda sich auf einmal eng an mich drückte. Ich drehte mich gegen Sie und wollte ihr mut zusprechen, weil ich überzeugt war das sie wie ich etwas Angst hatte. Als sich dann unsere Blicke trafen, konnten beide diesem magischen blick nicht entkommen und wie von einem Magneten gezogen trafen sich Sekunden später unsere Lippen. Wouuu der erste Kuss ... also natürlich der erste richtige Kuss, nicht so einer wie von Mama oder den Tanten aus Frankreich den man sich hinterher mit dem Ärmel den Mund abwischt. Nein, ich meine, so ein richtiger Kuss den man auf den Lippen trocknen lässt den man jedes Mal wieder schmeckt wenn man sich mit der Zunge über die Lippen fährt.Ich und Linda blieben zwar auch danach irgendwie verbunden, wir verbrachten weiterhin die Freien Nachmittage zusammen. doch der Kuss, so schön er auch war hatte etwas verändert, hatte eine gewisse Distanz geschaffen.Ja, jetzt lieber Aldo, du magst ja der um Welten bessere Fussballer gewesen sein, und du lieber Thomas hast mit Judo und Karate beeindruckt, aber ich, ich war der echte Kerl von uns dreien, ich hatte schon geküsst, da habt ihr noch nicht mal gewusst das es Mädchen gibt