Heute habe ich die Altstadt von Clermont-Ferrand erkundet.
Schon nach den ersten Schritten fiel mir auf, wie besonders diese Stadt ist. Die engen Gassen mit ihren historischen Häusern und den dunklen Fassaden aus Vulkangestein verleihen ihr einen ganz eigenen Charakter.
Immer wieder öffneten sich kleine Plätze mit Straßencafés und Restaurants, in denen viele Menschen den warmen Sommerabend genossen. Ein Höhepunkt meines Rundgangs war die beeindruckende Kathedrale Notre-Dame-de-l'Assomption. Sie wurde aus schwarzem Lavagestein der Auvergne erbaut und wirkt dadurch außergewöhnlich mächtig.
Obwohl an den Türmen gerade Restaurierungsarbeiten stattfinden, beeindruckte mich die gotische Architektur mit ihren filigranen Fenstern und den hohen Türmen. Anschließend schlenderte ich weiter durch die verwinkelten Gassen. Dabei entdeckte ich kleine Brunnen, historische Plätze und immer wieder schöne Blickachsen auf die umliegenden Hügel. Besonders faszinierte mich der Blick auf den Puy de Dôme, den bekannten Vulkan der Auvergne, der am Abend vor einer eindrucksvollen Wolkenkulisse lag.
Auf dem Place de Jaude bewunderte ich das große Denkmal von Papst Urban II., der 1095 in Clermont zum Ersten Kreuzzug aufrief. Der Platz selbst ist lebendig und bildet das Herz der Stadt.
Den Abend verbrachte ich im Restaurant L'Alant, zu dem mich Jeannette Ménétrey eingeladen hatte. Das Restaurant liegt in einer gemütlichen Fußgängerzone mit vielen kleinen Lokalen.
Dort genoss ich wieder mal ein Schweppes Agrumes, ein in Frankreich beliebtes Erfrischungsgetränk mit vier Zitrusfrüchten und einer leicht bitteren Note durch Chinin. Als Hauptgericht entschied ich mich für ein Côte de cochon, ein langsam gegartes Schweinekotelett mit hausgemachten Pommes und Salat. ....
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